GKV | 06.01.12 Rechtzeitig zur Früherkennung!Jedes Jahr erkranken 250.000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs. Obwohl eine Früherkennung die Heilungschancen deutlich erhöht, gehen immer noch zu wenig Kassenpatienten zur Vorsorgeuntersuchung. Denn viele Patienten suchen ihren Arzt erst auf, wenn sie sich krank fühlen. Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. Bei 250.000 Neuerkrankungen allein in Deutschland ist eine Vorsorge dringend geboten, denn je zeitiger die Krankheit erkannt wird, desto besser kann sie behandelt werden. Aus diesem Grund zahlen die gesetzlichen Krankenkassen jedem Patienten, der das 35. Lebensjahr überschritten hat, alle zwei Jahre eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung. Besonders Menschen mit sensibler Haut sind als Risikogruppe gefährdet. Die Konsequenzen können verheerend sein: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2010 über 3.300 Menschen in Deutschland an Hautkrebs! Eine große Krankenkasse stellte jedoch in einer aktuellen Umfrage fest, dass das Angebot zur Früherkennung bisher unzureichend genutzt wird. Nur etwa jeder dritte Patient ab 35 Jahren hat die Hautkrebs-Früherkennung bisher in Anspruch genommen. Mögliche Gründe dafür liefert eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes „forsa“: Demnach geben vier von zehn Menschen in Deutschland an, dass sie erst einen Arzt aufsuchen, wenn sie wirklich krank sind. Und knapp jeder dritte Befragte weiß nicht, auf welche Vorsorgeuntersuchungen er innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung überhaupt einen Anspruch hat! Derzeit übernehmen die Krankenkassen die Kosten für folgende Krebs-Präventionsmaßnahmen:
Wer eine Vorsorgeuntersuchung unabhängig von Altersgrenzen wahrnehmen will, der kann zusätzlich über den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung nachdenken. Denn viele sinnvolle Präventionsmaßnahmen werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht gezahlt. Ein Versicherungsvermittler leistet bei der Suche nach dem passenden Tarif gerne Hilfe!
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